Ich bin freie Autorin, Philosophin und Kunsthistorikerin.
Seit 2020 lebe ich in Berlin.
Meine Schwerpunkte sind Postkoloniale Theorie und Feminismus. Besonders wohl fühle ich mich da, wo sich Fachgebiete und Textarten mischen.
Ich schreibe Essays, wissenschaftliche Beiträge und Kurzprosa. Außerdem schreibe ich immer wieder für die taz und den Karuna Kompass.
[ausgeklammert]
Die Philosophinnen der Frankfurter Schule
2023 ist mein erstes Buch im Goldmann-Verlag erschienen. Es ist ein populärwissenschaftliches Sachbuch und folgt vier wichtigen Denkerinnen der Kritischen Theorie in Deutschland: Gertrud Nunner-Winkler, Frigga Haug, Karin Stögner und Eva von Redecker. In Gesprächen berichteten sie über ihre Leben und ihre Theorien. Im Zentrum stehen die Fragen: Wie beeinflussen sich Denken, Leben und politische Umstände? Und was machen patriarchale Strukturen mit Körpern, Forschung und Texten?
Das Cover und die Illustrationen im Buch sind ebenfalls von mir gestaltet.
Das Fremde und die Frage der Vernunft
Ich schreibe meine Doktorarbeit an der Freien Universität Berlin. Ausgehend von dem niederländischen Maler Albert Eckhout und seinem Zeitgenossen, dem französischen Philosoph René Descartes, untersuche ich, wie im Kolonialismus Kunst und Philosophie zusammenwirken und wie sich ihre Ideen verzahnen. Meine zentralen Fragen sind: Welche Motive von exotisierten Objekten greifen Denkerïnnen in Europa auf, um daran das Vernunft-Subjekt zu entfalten? Wie erfinden europäische Künstlerïnnen in Bildern in Kolonien den weißen Blick – auf sich selbst, die Kolonisierten und die Welt?
Ich werde von der Literaturagentur zoraLit vertreten.